Onlinekurs – Projekttag Teil 3 von 4

»WhatsApp, meine Freunde und ich«

Selbstdatenschutz bei WhatsApp!?
Selbstdatenschutz bedeutet, dass Du selbst Einstellungen vornehmen kannst,
damit nicht jeder Informationen zu Dir bekommen kann.
Was bedeutet das genau? Fangen wir mit einem Beispiel an.
Zuletzt online?!
Bei WhatsApp kann man sehen, wann jemand das letzte Mal online war.
Klar, das kann sinnvoll sein.
Das finden aber nicht alle.
Der italienische Student Flavio Giobergia hat ein Programm entwickelt, mit dem er die Onlinezeiten von WhatsApp-Nutzern rausfinden kann.

Ja und?

Nun, damit lässt sich viel über eine Person herausfinden:
– wie viel Zeit verbringt er auf Whatsapp
– wann macht er Pause, schläft z.B.
und noch mehr…

Wer nachlesen möchte, wie es funktioniert,
hier ist seine Anleitung.

Aufgabe 7 – Teil 1

Diskutiert miteinander:
– Wer hat seinen „zuletzt online“ Status an oder aus?
– Warum interessiert uns der „zuletzt online“ Status von anderen?
– Was spricht für das Anlassen, was für das Ausschalten?

Lesebestätigung –
Blaue Häkchen
Diese blauen Häkchen lösen große Gefühle in uns aus!
Manchmal ist man glücklich, weil die Nachricht vom Empfänger gelesen wurde.
Manchmal wird man aber auch traurig und wütend. Und zwar, wenn die Nachricht gelesen wurde, aber nicht sofort geantwortet wird

Aufgabe 7 – Teil 2

Diskutiert miteinander:
– Wer hat blaue Häkchen (Lesebestätigung) an oder aus?
– Warum interessiert uns, ob unsere Nachricht gelesen wurde?
– Warum werden so viele nervös und ungeduldig, wenn nicht sofort geantwortet wird?
– Gibt es eine Pflicht, sofort zu antworten, wenn man eine Nachricht liest?
– Was spricht für das Anlassen, was für das Ausschalten?

Profilbild und Status
Habt Ihr Euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wer eigentlich Euer Profilbild sehen kann?
Voreingestellt ist: Jeder, der Deine Nummer hat!

OK, also nur Freunde, weil nur denen gebe ich ja meine Nummer…

Aber was ist, wenn Leute Deine Nummer einfach weiter geben?
Oder Du in eine Gruppe geaddest wirst, in der Du kaum Leute kennst?

Aufgabe 7 – Teil 3

Diskutiert miteinander:
– Was macht Sinn als Profilbild?
– Was schreibt man in den Status, was eher nicht?
– Wurdest Du schon von jemandem angeschrieben, den Du nicht kennst?
– Wie reagiert man dann am besten?
– Darf man die Nummer von anderen einfach weiter geben?
– Darf man andere einfach in Gruppen adden?

Zuletzt online, Blaue Häkchen und die Sichtbarkeit von Deinem Profilbild sind also drei wichtige Punkte. Am besten wir schauen uns an, wie man die Einstellungen ändern kann.
Hier gibt es jetzt wieder ein Video für Android und für iOS.
Schaut Euch eines an, das andere kann man sich gerne zuhause auf unserem Youtube-Kanal anschauen.

Aufgabe 7 – Teil 4

Ihr habt jetzt 5 Minuten Zeit. Geht an Eure Geräte und macht die passenden Einstellungen für Euch. Nach den 5 Minuten packt bitte die Smartphone wieder weg. Und berichtet kurz, welche Einstellungen Ihr jetzt habt und warum Ihr diese gewählt habt.

Wie schreibt man Nachrichten bei WhatsApp?
Ja, die Frage klingt erstmal ziemlich blöd!
Aber es gibt mehrere Arten, wie man auf WhatsApp schreiben kann.
Und nicht alle machen uns das Leben einfacher…

Aufgabe 8 – Teil 1

Diskutiert miteinander:
Was macht mehr Sinn?

a) Man schickt jeden Buchstaben, Emoji oder jedes Wort als eine einzelne Nachricht ab?
b) Man schickt pro Nachricht den ganzen Satz?

Was bekommt Ihr lieber?

Und Hand aufs Herz:
Wer von Euch liest eine Nachricht,
bevor man sie losschickt?

Ich tippe, das macht weniger als die Hälfte!
Stimmt das?
Klar, es ist einfach einfacher und soooo bequem. Einfach tippen und los damit!
Nur: Manchmal geht das nach hinten los!
Weil manchmal vertippt man sich und schreibt ein falsches Wort oder nimmt einen falschen Emoji. Oder die Autokorrektur verändert das Wort.
Und wenn sowas passiert, dann ist meistens der Empfänger irritiert.
Dann wird entweder zurück gefragt oder man hat es einfach falsch verstanden und redet aneinander vorbei.
Ich glaube ganz fest:
Auch wenn es erstmal länger dauert, man sollte eine Nachricht vor dem Abschicken immer nochmal gegenlesen!
Ich glaube sogar, dass man dadurch insgesamt Zeit spart!
Warum?
Weil man besser verstanden wird und so weniger Rückfragen und Missverständnisse entstehen!

Und außerdem hat es natürlich viel mit Respekt zu tun!
Wenn man sich Mühe gibt mit seiner Nachricht und z.B. Tippfehler noch verbessert, dann zeigt das dem Empfänger:
Du bist mir wichtig!

Aufgabe 8 – Teil 2

Diskutiert miteinander:

a) Was war Dein lustigstes Missverständnis bei WhatsApp?
b) Wie findest Du es, wenn Du lauter kurze Nachrichten (mit nur einem Buchstaben oder Wort) bekommst?
c) Wie findest Du es, wenn Du Nachrichten mit vielen Tippfehlern bekommst?
d) Was machst Du, bevor Du eine Nachricht abschickst?

Das Smartphone und die Nacht
Sagt mal, was macht Ihr eigentlich nachts mit Eurem Smartphone?
Mal schauen, wie es die Digitalen Helden halten…

Spannend, manche lassen sogar nachts ihr Gerät nicht los,
andere gönnen sich ruhigen Schlaf.

Aufgabe 9

Diskutiert miteinander:

a) Was machst Du nachts mit Deinem Gerät?
b) Wenn Du es im Bett dabei hast, wurdest Du schon mal geweckt dadurch?
Wovon und wie wichtig war das?
c) Wenn Du es nicht mitnimmst, merkst Du einen Unterschied beim Einschlafen?
d) Was sollte man Eurer Meinung nach nachts mit dem Gerät am besten tun?

Ich mache es übrigens so,
ich mache mein Smartphone vor dem Schlafen gehen komplett auf lautlos und nehme es nicht mit.
Früher habe ich gerne im Bett am Smartphone noch gelesen, das habe ich mir aber abgewöhnt.

Warum?

Displays von Smartphones sind ähnlich wie das Sonnenlicht.
Unbewusst glauben wir dann, dass es Tag ist.
Der Körper unterdrückt das Schlafhormon Melantonin,
man wird also weniger schnell müde, wenn man sich das Smartphone vor das Gesicht hält!

Deswegen habe ich jetzt auch einen Blaulichtfilter.
Der lässt mein Display etwas gelblich wirken, wenn es dunkel wird.
Und ich schlafe mit Blaulichtfilter und ohne Gerät im Bett einfach besser!

Wie verdient WhatsApp eigentlich Geld?

Damit geht es gleich weiter,
in Teil 4 des Projekttages!